Auswahl der Diagnose- und Behandlungsmethoden
Sonographie - Im Ultraschall mit Geräten von 2 bis 10 MHz können mit Hilfe verschiedener Schallköpfe alle Organregionen des Körpers untersucht werden.
Farbdoppler - Hochmoderne Systeme erlauben die Ultraschall-Darstellung der Durchblutung von Venen und Arterien.
Power-Doppler - Dieses Ultraschall-Spezialverfahren zeigt die Durchblutung von Organen noch deutlicher.
Angiographie (DSA) - Arterien aller Körperregionen werden mit Hilfe eines Kontrastmittels im Röntgenbild sichtbar gemacht. Wir verwenden dabei eine strahlenarme Technik, die durch Computerberechnungen besonders aussagekräftige Bilder liefert.
Phlebographie - Venen werden im Röntgenbild sichtbar gemacht – zum Beispiel, um eine Thrombose zu erkennen.
PTA (Ballon) - In diesem Standardverfahren können krankhaften Engstellen bei Arterien aufgedehnt werden.
Laser (Laserangioplastie) - Mit Laserstrahlen werden Gefäßverstopfungen abgetragen und das Gefäß wieder durchgängig gemacht.
Stenting - Durch Einbringen kleiner Gefäßstützen (Stents) können Gefäße, die sich zu verschließen drohen, "von innen" ohne Operation offen gehalten werden. Ebenso kann man bei Bedarf mit Stents wiedereröffnete Arterien stabilisieren.
Lyse - Frische Blutgerinnsel wie zum Beispiel ein Beinarterienverschluss können mit speziellen Medikamenten (Anwendung direkt im Gefäß) oder auch Absaugung beseitigt werden.
CHIVA - Mit dieser Methode können Venenschwäche und Krampfadern statt durch "Herausreißen" so behandelt werden, dass alle Venen im Körper verbleiben und dennoch die Krampfadern verschwinden. Dazu genügen nach einer besonderen Ultraschalldiagnostik einzelne Gefäßunterbindungen in örtlicher Betäubung.
Minimal invasive Venentherapie - In Ergänzung der herkömmlichen operativen Verfahren können Venenschwäche und Krampfadern oft auch mit Techniken, die völlig ohne Schnitte auskommen, behandelt werden (Hochfrequenz, Laser, Embolisation).
Mehr Informationen finden Sie unter www.angioclinic.de